Verrückt? Oder nicht? [Rezension]

Wort & Tat

415+OLHOzCL._SX303_BO1,204,203,200_Es gab ihn wirklich. Heinrich Pommerenke terrorisierte die Menschen 1959 im Schwarzwald mit einer Verbrechensserie. Als man ihm 1960 den Prozess machte, hatte er sich, gerade zweiundzwanzigjährig, fünfundsechzig Delikte – vier Morde, zahlreiche Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Raubüberfälle, Einbrüche – zu Schulden kommen lassen.

Die junge Journalistin Billie besucht ihn Jahrzehnte später in der Justizvollzugsanstalt Bruchsal, um ein Buch über ihn zu schreiben. Vielleicht ist es die Faszination des Bösen, die sie antreibt, aber auf jeden Fall ist es ihre unsichere ökonomische Lage. Sie jobbt hier und da und erhofft sich durch das Buch finanziellen Erfolg, nicht zuletzt um von ihrem frisch Angetrauten, dem Filmemacher Branco, unabhängig zu sein.

Romantisch hätten sie sein sollen, die Flitterwochen in Bella Italia, aber es schüttet aus Eimern und Branco wird noch vor der Ankunft im Süden zu einem Dreh nach New York gerufen. Gedrückt kehrt Billie ins herbstgraue Berlin zurück, sie putzt den Loft, trödelt…

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